Die persönliche Erkenntnis

Vor einer Woche bin ich auf die Waage gegangen und habe fast einen Schlag ins Gesicht bekommen. Bei einer Körpergröße von 1,77 m wiege ich zu viel. Nämlich über 90 Kilo, was mich vollkommen entsetzt hat. Ich habe die Kontrolle über mein Gewicht verloren. Und das hat mir die Erkenntnis gegeben: Ich muss unbedingt etwas tun.
Und das tue ich nun auch.

Das bin also ich… mit zu viel Gewicht. Jeder Fitnessguru würde mir jetzt was von einem Übergewicht erzählen. Jeder Fitnessjunkie davon, wie unästhetisch das aussieht. Das sind Dinge, die ich selber weiß und ich fühle mich auch selber nicht wohl in meiner Haut.

Aber es gibt etwas, was mich wirklich trifft und nicht nur mich. Immer wieder wieder höre ich genau diese Antwort und jedes Mal möchte ich der Person eine Scheuern. Wovon ich rede?
Wenn ich sage „Ich bin zu dick…“, kommt wirklich sehr oft die Rückantwort „Ach quatsch, Du bist doch hübsch.“
WtF??? Ich habe nicht gesagt, dass ich hässlich bin oder scheiße aussehe. Ich sagte, ich bin zu DICK.
Mittlerweile habe ich erfahren, dass es eine Verlegenheitsantwort ist. Eine Antwort auf etwas, was man einfach nicht beantworten möchte, aus Angst, dass man den anderen Menschen verletzt, wenn man zustimmt. Also hebt man hervor, dass dieser Mensch dennoch hübsch ist, ohne darüber nachzudenken, was man vielleicht jemanden damit verletzen könnte.
Also, für euch da draußen: Wenn jemand zu euch sagt, dass er zu dick ist… dann antwortet nicht mit ‚Du bist doch ganz hübsch‘. Seid ehrlich zu ihm, stützt die Person. Das ist hilfreicher, viel hilfreicher.

Nun aber zurück zum Thema.
Ich bin zu dick! Das ist ein Fakt, der sich nicht leugnen lässt.
Also habe ich beschlossen, abzunehmen.
Natürlich könnte ich jetzt viele dieser Diäten anfangen, doch habe ich am 07.01.2018 begonnen mit dem Intervallfasten, was bei allen jetzt durch Herrn Hirschhausen im Munde ist.
Bis Donnerstag habe ich mich an die 14/10 gehalten, weil ich einen Einstieg bräuchte.
Jetzt bin ich auf 16/8 umgestiegen.

Doch was heißen die Zahlen? Nun, die hohen Zahlen zeigen an, wie lange man fastet, in der kurzen Zeitspanne, kann man seine Nahrung zu sich nehmen in 2-3 Mahlzeiten.
Natürlich muss man nun, wenn man essen darf, auch darauf achten, dass man auf seine Ernährung achtet. Das ist wichtig.
Ich selber gehe mittlerweile nach Bauchgefühl. Und ich habe festgestellt, dass mir zum Abend hin, als letzte Mahlzeit ein Essen, was hauptsächlich aus Proteinen besteht, besser tut, als wenn ich etwas esse, was mir schwer im Magen liegt.
Ich versuche meinen Kohlenhydratespeicher gar nicht erst zu voll zu füllen außer mit dem, was er eigentlich wirklich braucht. Zu viel Proteine sind auch nicht gut und die sollten mit viel Trinken ausgeglichen sein. Das Positive, während der Fastenzeit kann ich Wasser trinken, ungesüßten Kräutertee oder gar Kaffee, aber auch den ohne Milch und Zucker. Gut, Zucker mache ich eh nie rein, aber dennoch.

Nebenbei habe ich mit Sport wieder angefangen. Gut, den mache ich eh, aber derzeit lasse ich mich tatsächlich von meinem Handy anleiten, durch die App Samsung Health. Dort kann ich verschiedene Programme laden und die teste ich gerade aus. Was schwierig ist, ist der innere Schweinehund. Ehrlich, der nervt mich richtig, aber ich kämpfe dagegen an.
Zumindest hoffe ich für mich, auf den richtigen Weg zu sein. Der richtige Weg zum schlankeren ich, in dem ich mich wieder wohl fühle und auch zu dem fitteren, trainierteren ich. Schließlich will ich ja beim Muddy Angel Run mit machen.

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